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Telefonat mit Herrn Naversnik

[30.06.2007] Hallo schwarz-gelbe Freunde,
 
als ich am 15.6. einen Anruf mit Dortmunder Vorwahl bekam, war kein geringer als Herr Naversnik, Leiter der Ticketabteilung an der Strippe. Aufmerksam geworden auf unsere Unterschriftenaktion durch den abgedruckten Artikel der Dortmunder WAZ, hatte Herr Naversnik einige Fragen an mich und stand auch meinen Fragen Antwort.
Mit folgendem Satz war Herr Naversnik nicht ganz einverstanden.
„Bislang, so die Einschätzung der Fan-Iniative, habe der BVB kein wirkliches Interesse gezeigt, mit Nachdruck aktiv zu werden.“
Dabei müssen wir darauf hinweisen, dass unser Artikel, so wie wir ihn verfasst haben, nicht in der WAZ abgedruckt wurde.
Dennoch ist die Aussage unserer Meinung nach nicht ganz verkehrt. Denn bislang war es für den Fan des BVB nicht spürbar, dass der BVB energisch gegen die Schwarzhändler vorgeht. Viele Verkäufer, die das Projekt eingereicht hat, wurden häufig wieder entdeckt, obwohl diese kurzfristig als Verkäufer im großen bekannten Auktionshaus verschwanden.
Darauf wurde eher negativ bei uns im Forum oder im Internen reagiert.
Es erscheint uns teilweise unglaublich, wie einige Verkäufer 100-200 Karten für ein Spiel anbieten. Woher beziehen diese Personen die Karten? Kein Fanclub bekommt so viele Karten… Der BVB führt Archiv, wer, welche und wie viele Karten bekommen hat. Warum kann man dann nicht nachvollziehen, wer diese Menge anbieten kann?
Das Versprechen, dass Herr Naversnik vor dem Derby abgegeben hat, dass alle gesperrten Personen aufgelistet werden, wurde vor der Veröffentlichung in der Ticketabteilung besprochen. In diesem Gespräch sei man zu dem Entschluss gekommen, dass die Menge an Personen, die man auflisten würde, zu groß sei und wurde somit nicht als sinnvoll anerkannt.
Hierzu können wir nur sagen, man sollte erst für etwas sein Wort geben, wenn man dieses auch halten kann. Schließlich wird auch kein Transfer vom BVB bestätigt, ehe dieser in trockenen Tüchern ist.
Beim Ticketverkauf vom Derby ist wieder einiges schief gelaufen. Viele Blaue haben an der Geschäftsstelle Karten für die Südecken bekommen. Wir wissen aus sicheren Quellen, dass es sich dabei nicht nur um Personen handelte, die in Zivil gekommen sind, sondern auch jene, die ihren seltsam gefärbten Schal um den Hals trugen. Man muss wirklich hinterfragen, wie man zum einen ein hohes Sicherheitsrisiko eingehen kann und zum anderen den wahren BVB Fan betrügt.
Nachdem der BVB groß auf der Homepage veröffentlichte, dass Karten für das Derby gesperrt wurden. Und auch die Presse über die erfreuliche Nachricht berichtete, brach bei einigen von uns Freudenjubel aus. Sollte man sich doch endlich mit dem BVB annähern und den Schwarzhandel gemeinsam bekämpfen?!
Leider wurde unsere Hoffung am Tag des Derby`s begraben, als wir sehen mussten, dass jeder nach einem kurzen Gespräch an der Clearingstelle den Weg ins Stadion gefunden hat.
 
Ein weiteres brisantes Thema sind die Verkäufer vor dem Stadion, die bei jedem Spiel, den Mantel vollgestopft mit Karten, ihr Geld verdienen. Nach Aussage von Herrn Naversnik reicht das Grundstück vom BVB und somit deren Einzugsgebiet bis zur Strobelallee. Alles was sich außerhalb dessen befindet, betrifft die Stadt Dortmund bzw. wäre diese dafür zuständig. Es sollte doch eine Möglichkeit geben, dafür einen geeigneten Kompromiss zu finden, dass man den bekannten Gesichtern einen Strich durch die Rechnung macht.
 
Außerdem gab es vor einiger Zeit das Versprechen, dass Klagen gegen gewisse Personen, die das Projekt eingereicht hat, ausgesprochen und zugestellt werden. Uns ist bewusst, dass Rechtsschritte in der Bundesrepublik Deutschland viel Zeit in Anspruch nehmen können. Dennoch ist es verwunderlich, dass die Personen weiterhin Karten in utopisch hohen Mengen anbieten können. Die bekannte „Krause Connection“ ist da eines der besten Beispiele, eine in sich organisierte Gruppe, die genügend Geld mit dem Ticketverkauf verdient, dass anderen die Augen ausfallen.
Abschließend gab es von Herrn Naversnik das Versprechen, dass das Projekt, sobald in einer Sache Vollzug gemeldet werden kann, rechtzeitig benachrichtigt wird. Dieses Versprechen nehmen wir sehr ernst. Denn anhand der Dauer können wir sehen, wie schnell der BVB handelt. Wenn nichts kommt, sollte uns das zu denken geben…
 
Herr Naversnik bat uns und all anderen BVB Fans, sich in Geduld zu üben. Es werden Schritte vorgenommen, jedoch muss alles genauestens geprüft werden und eine schnelle Abhandlung der Klagen sei leider nicht abzusehen.
Wir hoffen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und bieten hiermit weiterhin unsere Hilfe und Mitarbeit an. Wir werden weiterhin akribisch wie immer weiter arbeiten und versuchen den Schwarzhandel so gut wie möglich einzudämmen.
Wir wollen einfach das Gefühl haben, dass es dem BVB wichtig ist, wer die Karten bekommt und auf welchem Wege man diese erhalten hat. Lass uns das Gefühl haben, dass der BVB etwas tut. Denn eher werden wir nicht ruhen!
Ein Gefühl ist oft mehr, als man denkt…

Team faires Ticketing



Ziele der Unterschriftenaktion.

[13.06.2007] Da uns aufgefallen ist, dass doch einige Leute an diesem Thema interessiert sind, aber noch nicht ganz nachvollziehen können, in welche Richtung es gehen soll, wollen wir eine kurze Wegbeschreibung bzw. unsere weitere Vorgehensweise erläutern.

Das Projekt „Faires-Ticketing“ wurde nun schon vor einigen Monaten vom Fanclub Support-together ins Leben gerufen. Wir nahmen uns der Situation an, dass es zu einigen Heimspielen und eigentlich zu jedem Auswärtsspiel schwer ist, an Karten für sich und seine Begleiter zu kommen. Uns war vor der Projektgründung bereits bewusst, dass es einen Schwarzhandel gibt, der aber längst nicht mehr so groß ist, wie noch zu alten vergangenen Zeiten.

Dennoch wollen wir die Situation nicht akzeptieren und versuchen unser Bestmögliches, um den Markt so gut wie nur möglich einzudämmen. Dass es immer einen Schwarzhandel geben wird, ist uns auch vollkommen klar. Nur das ist auch nicht Ziel dieses Projektes.

Wir wollen den „Großhändlern“ die Tour versauen, den Leuten die das organisiert durchführen und von Spieltag zu Spieltag ihre Euronen schöffeln.

Doch warum dann diese Unterschriftenaktion?

Der BVB gab uns das Versprechen, gegen Ticketverkäufer rechtlich vorzugehen, wenn wir Personen mit gewissen Daten auflisten, die dazu notwendig sind, um die Personen eindeutig zu identifiezieren. Wir haben dies in Massen getan, haben uns reingehangen und haben zusammen mit unseren Partnern Personen und Firmen an den BVB weitergeleitet. Leider verschwanden diese nur für kurze Zeit und konnten später wieder ausfindig gemacht werden.

Ist es dem BVB egal, was mit SEINEN Karten passiert oder warum diese passive Haltung? Warum hier nicht mit Nachdruck gegen diese Personen vorgegangen wurde, ist uns ein Rätsel. Alle Daten lagen/liegen vor. Sind die vom BVB entworfenen AGB`s so schwammig oder nichtig, dass man keine Chance hatte?

Warum gab es keine Antwort vom BVB, wenn wir ihn darauf angeschrieben haben?
Fragen über Fragen.
Dann gab es ein Versprechen seitens Herrn Naversnik, dass alle Personen aufgelistet werden, gegen die rechtlich vorgegangen wurde. Leider haben wir nicht einen Namen erhalten. Soll das bedeuten, es wurde gegen niemand vorgegangen?

Vor dem 12.05.2007 gab es einen Artikel auf der BVB Homepage, diversen anderen Internetseiten und in den Zeitungen zu lesen, dass der BVB 900 Karten gesperrt habe, welche unrechtmäßig erworben wurden. Das ist soweit richtig, nur sind diese Personen dennoch ins Stadion gekommen. Ein kurzes Gespräch an einer der Clearingstellen und der Zutritt wurde genehmigt und damit alle Hoffnungen, dass es voran geht, begraben.

 

Und dann kommt unsere Unterschriftenaktion ins Spiel. Diese soll zeigen, wie vielen Leuten diese Bekämpfung des Schwarzhandels wichtig ist und soll den BVB an deren Versprechungen erinnern. Taten sind gefragt keine leeren Worte.

 

Was wir uns wünschen, wäre eine gemeinsame Zusammenarbeit mit dem BVB und unseren Partnern, um zusammen die „Großhändler“ ausfindig zu machen und denen gegen den Karren zu fahren. Alle vereint können sich Gedanken um ein besseres System, ein besseres Ticketing machen.


Hier mal ein paar Auszüge von Vorschlägen, über die man diskutieren könnte:

  •  
  • Gegen Personen, von denen bekannt ist, dass sie als Schwarzhändler fungieren, muss mit Nachdruck vorgegangen werden.
  • Die Verteilung der Tickets muss besser geprüft werden! (wohin gehen die Tickets? Wer steckt da hinter, wenn man für ein Auswärtsspiel 100 Steher verkaufen kann)
  • Firmen, die Karten erhalten, verkaufen diese oft für einen utopischen Preis weiter, aus welchem Grund? Die AGB müssen überdacht werden. Über ihre Nichtigkeit sollte nachgedacht werden.

Wir stellen uns auch gern bereit, die „Sauarbeit“ zu übernehmen, doch ohne Mithilfe vom BVB ist die Arbeit nicht zu bewältigen.

Darum hoffen wir, dass der BVB erkennt, dass uns diese Angelegenheit besonders am Herzen liegt! Wir werden weiter akribisch wie immer an der Sache arbeiten und uns mit unseren Partnern austauschen. Wir geben nicht auf! Ich hoffe diese Aufklärung, macht es für einige leichter nachvollziehbar, was wir vorhaben. Ein Mammutprogramm, wofür wir euch brauchen!

Ausserdem möchte ich hier einen riesen Dank an unsere Partner aussprechen, die uns derzeit helfen, den Bekanntheitsgrad dieser Aktion zu steigern.

Mit freundlichen Grüßen,

Stephan Borchardt | Projektleiter

 


Unterschriftenliste

[10.06.2007] Wir sind Borussia! – Dortmund braucht den BVB – DORTMUND BRAUCHT UNS!

Hallo Borussen,

noch vor kurzer Zeit wurde die Aktion „Wir sind Borussia“ ins Leben gerufen und damit tausende der schwarz-gelben Anhänger dazu bewegt, Flagge und ihre Zugehörigkeit zu zeigen.

Indirekt verlangte der BVB, dass wir unseren Verein vor dem Abstieg bewahren und helfen, wo wir können. Und es zeichnete sich das ab, was sich alle gewünscht haben. Ein „Wir-Gefühl“ ist aufgekommen und so besiegelte man GEMEINSAM den Nichtabstieg.

Dank des gemeinsamen Kraftaktes können wir in die Zukunft sehen und auf erfolgreiche Zeiten hoffen.
Doch nun muss der BVB etwas für seine Fans tun!
Seit Jahren wächst ständig der Schwarzmarkt für die Tickets, die für uns Fans sein sollten. Utopische Preise sind entstanden, die ein Fußballfan nicht bereit sein sollte zu zahlen. Sind es nicht die vollen Stadien, die ein Verein sehen möchte? Lang waren wir das Aushängeschild, kein Verein dieser Welt konnte eine derartig hohe Zuschauerzahl aufweisen.
Um den Schwarzhandel zu unterdrücken haben wir das Projekt „Faires-Ticketing“ ins Leben gerufen. Ausserdem könnt ihr mit Glück übrig gebliebenen Karten für den Originalpreis ergattern, euch über die Situation beim BVB unterhalten, weitere Möglichkeiten finden, wo ihr Karten für den Normalpreis erhalten könnt oder uns einfach beim Kampf für eine faires Ticketing unterstützen. Die ersten Erfolge konnten in der vergangenen Saison bereits verbucht werden. Doch ist uns das nicht genug. Wir werden weiterhin die schwarzen Schafe dem BVB melden und hoffen, dass dieser auch gegen diese Personen vorgeht. Dieser Wahnsinn muss gestoppt werden, eher die wahren Fans zu Hause bleiben und sich nur noch eine Eliteklasse in den Stadien findet, die sich solche Karten leisten können. Wem ist es noch nicht so gegangen, dass man für ein spezielles Spiel Karten haben wollte, diese aber nicht bekommen hat, da diese nach wenigen Minuten vergriffen waren. Doch nach kurzer Suche fand man in diversen Auktionshäusern und anderen Internetseiten, Karten im Überfluss für unglaubliche Preise.
Das muss alles enden!
Wir sammeln eure Unterschriften und werden diese dem BVB übergeben, der sich dann Gedanken machen muss, wie man dem Fan entgegenkommen kann. Die leeren Versprechungen müssen der Vergangenheit angehören und es sollte ein versöhnlicher Weg für alle Parteien gefunden werden.

Darum bitten wir euch – SCHENKT UNS EURE STIMME FÜR EIN FAIRES TICKETING!

www.faires-ticketing.de

Bitte leitet diese Nachricht an Freunde, Bekannte, Kollegen und an eure befreundeten Fanclubs weiter. Zusammenhalt für ein gemeinsames Ziel !

Resonanz

[05.03.2007] Wir wollen uns jetzt schon für die tolle Resonanz und die Unterstützung bedanken.
Ganz viele Grüße und Danksagungen gehen an Dirk Rupprecht, M. Ringsdorf, Thomas Krause, an Teile der BVB Fanabteilung, dem Fanclub BVB Supps Bocholt, dem Xantener Fanclub und den Teilen der TU, die uns unterstützen, in jeder Ihrer besonderen Form.
Speziell Thomas Krause möchte ich herausheben, der uns mit warmen Worten uns noch mehr Motivation eingeflößt hat und zu alle dem noch das Projekt auf seiner Homepage erwähnt. Auch Dirk Rupprecht möchte ich für die netten Worte danken und wir hoffen, dass wir alle zusammen gegen die Schwarzmarktleute vorgehen können.

BVB schlägt die richtige Richtung ein

[21.02.2007] Die Ticketing-Abteilung von Borussia Dortmund hat in den letzten Tagen und Wochen vermehrt festgestellt, dass Tickets speziell für das Heimspiel des BVB gegen Schalke mit Gewinnerzielungsabsicht in Internetauktionshäusern und sonstigen Ticket-Shops zu überhöhten Preisen angeboten werden. 
Der “Weiterkauf mit Gewinnerzielungsabsicht” verstößt zum einen gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Borussia Dortmund und zieht eine Vertragsstrafe von zumindest 2.500 € nach sich. Vor allem aber entsteht durch die unkontrollierte Weitergabe der Karten an andere Personen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. Es droht hier eine sicherheitsrelevante Vermischung der Fangruppierungen.



Quelle: BVB

 


An vertraute Fanclubs sollten einige Karten verteilt werden (dabei ist die Selektion "wer bekommt was" nicht sehr wichtig)